Der Monat Mai ist der Marienmonat – zurzeit weile ich in England, wo ich am Sonntag jeweils die Messe in der lokalen Pfarrei besuche. Die folgenden Gedanken stammen aus der Predigt zur Eröffnung des Marienmonats Mai.
Es gibt (auch innerhalb der katholischen Gläubigen) kritische Stimmen, die in der Marienverehrung die Gefahr sehen, dass diese von Jesus ablenkt, ihm sozusagen "die Schau stiehlt". Während seiner Predigt verwies der Pfarrer auf die Monstranz, die er in seiner Hand hielt und verglich Maria mit ihr: sie gebar Jesus, den Sohn Gottes und zeigte ihn so der Welt, wurde zur lebenden Monstranz (lat. "monstrare" = "zeigen").
Ich wünsche uns allen, dass auch wir zu lebendigen Monstranzen werden, die unseren Mitmenschen Jesus zeigen, und, darum wissend, Jesus auch in unseren Mitmenschen wahrnehmen.
Felix Abgottspon, Präsident Niklaus Wolf Stiftung Neuenkirch
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