Niklaus Wolf und die Verehrung der Wunden Jesu

Die Wunden Jesu hat Niklaus Wolf mit besonderer Andacht verehrt. Wie kommt er dazu einen Satz wie den folgenden zu formulieren? 

O mein liebster Jesus, jetzt will ich auf den Knien in diese heilige Wunde und Felsenhöhle eingehen, die Meinigen und das Meinige mitnehmen, damit ich nicht mehr hinausgehen muss. Mit Jubel und Lobgesang gehe ich hinein.

Das ist mystisch und muss behutsam angegangen werden. Es wird uns jedoch zugänglich, wenn wir erkennen: Er legt sein ganzes Vertrauen in die Wunden Jesu und will alles ihm Wichtige darin haben. Es ist für ihn der Ort der totalen Geborgenheit. Warum? Was ist das Besondere an diesen Wunden? Jesus hat sein Leben für uns hingegeben. Am Kreuz kommt seine endgültige Hingabe zum Ausdruck. Das Blut, das herausfliesst aus seinen Wunden, betont diese totale Hingabe. Jesus hält nichts zurück. Er gibt alles. Diese Hingabe ist der grösste Ausdruck seiner göttlichen Liebe. Genau in dieser Liebe sind wir geborgen. Da kann uns nichts mehr passieren.

Darum liegt darin der grosse Stellenwert dieser Wunden. Vater Wolf hat es wie folgt zitiert: 

Du weisst, dass ich nur darum in diese heilige Höhle verlange aufgenommen zu werden, damit ich dich aus Seele‑ und Leibeskräften lieben kann.

Niklaus Wolf hat die grenzenlose Liebe Gottes erkannt und will aus Dankbarkeit Gott Antwort geben, indem er diese geschenkte Liebe erwidert. Das kann er, wenn er sich der Gottes Liebe in ihrer Totalität anvertraut - eben in den Wunden Jesu.

 

 

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